Bären treten aus dem Schatten des Mittelmaßes hervor

Heimspiel gegen VfL Tegel Handball III

Nach einem sehr durchwachsenen sinuskurvenartigen Start ins Handballjahr 2018 mit zwei Siegen, zwei Niederlagen und einem wilden Remis am letzten Sonntag gegen die Freizeit Handballfüchse, wollten die Bären nun endlich mal wieder Bekanntschaft mit der positiven Konstanz machen.

Ich muss mich an dieser Stelle ebenfalls für das Ausbleiben der schriftlichen Darstellung unserer bärigen Spielerlebnisse entschuldigen.
Der frostige Jahresstart ließ auch meine Tipptatzen einfrieren. Dies soll in Zukunft nun ebenso stetiger nachgeholt werden.

Mit einem erneuten Schmalspurkader von 8 Feldspieler, anfangs des Spieles aufgrund von „fröhlichen“ Irrungen und Verwirrungen sogar nur 7, mussten wir etwas improvisieren.

Das galt besonders für die Kreisperson, die durch unseren basketballgestärkten Centergott Rob ersetzt wurde, in glänzender Ergänzung durch Hurbel.
Wie sich herausstellen sollte, ein sonderbarer Glücksgriff für diesen Tag.

Wir überraschten uns und den Gegner mit schnörkelösem, geradlinigen Spiel, sodass es nach 10 Minuten 7:1 stand.
Dies schaffte nötige Ruhe und Souveränität in allen Mannschaftsteilen.
Besonderen Anteil an dem stetig wachsenden Vorsprung hatten unsere Außenspieler, die nach einigen „Nackenschlägen“ in den letzten Wochen mit laut Spielprotokoll 12 Toren glänzten.
Marvin und Physiothommy, die mit ihren Pirouetten neben ihren Gegenspielern auch die olympischen Kinnladen von Massot & Savchenko hätten runterfallen lassen.

Dazu kamen die Kreisanspiele, die so perfekt ankamen, das man meinen könnte, wir würden das von Woche zu Woche trainieren in einer handballfremden Übung.
Rob fing die Bälle ausnahmslos mit beiden (!) Händen und verwandelte traumwandlerisch.

Dies gepaart mit einer druckvollen 2. Welle und dem Ausnutzen der ausgeprägt großen Lücken in der Reinickendorfer Abwehr, ließ uns zum Pausentee mit 21:7 wegziehen.

In der Pause wurde von unserem MV dann auf das Schließen der eigenen Abwehrlücken gemahnt und versucht, die Motivationskurve oben zu halten.
Nicht ganz ohne Eigennutz, da er nach über einjähriger Abstinenz, etwas unwillig anfangs, dann doch mit freudig nervösem Lächeln zurück in den Bärenkäfig, äh Tor, durfte.

Die zweite Hälfte verlief dann doch wie vermutet.
Wir schonten unsere Kräfte, wahrscheinlich im Hinblick aufs Mittagessen bei Mutti oder der zu erwartenden harten Arbeitswoche.
Es bedankte sich einerseits unser Schwutte, der ja schlecht Spielpraxis sammeln konnte, wäre die Abwehr vor ihm ein unüberwindlicher Bärenwall gewesen. So konnte er sich einige Male sehr günstig auszeichnen.

Andererseits bedankte sich auch der gegnerische Torhüter, der in Halbzeit Eins noch kaum Ballkontakte hatte, jedoch in den zweiten 30 Minuten mittels der stetig gleichen, in Insiderkreisen auch Hampelmannbewegung genannten, Abwehrbewegung sich eine 50%ige Haltequote erarbeitete.

Ohne jemanden nahe treten zu wollen, aber neben dem emsig und unermüdlich von 6-Meterraum zu 6-Meterraum sprintenden Maddin sah der Rest des Teams ziemlich müde aus.
Sicherlich kann man da auch mal über die letztzeitige Trainingswahrnehmung Gedanken machen.

Am Ende stand dann aber doch ein leistungsgerechtes 37:25 auf der Anzeigetafel.
Mit allem Respekt vor dem nicht aufgebenden, und die zweite Halbzeit auch mit zwei Toren gewinnenden Gegner, muss man auch sagen, dass dies kein Maßstab für unsere Ansprüche war.

Nächste Woche gehts zu den Freunden von Berliner Turnsport-Verein 1911 II.
Dort sind wir weiter gierig auf Punkte, um uns an Platz 3 festzukrallen. Trotz fehlender Spiele auf dem Tableau gehört er noch uns, und auch nach oben hin ist noch einiges möglich, zumal wir noch gegen die Plätze 1, 2, 4 und 5 antreten müssen.

Wer uns unterstützen möchte, mag gerne diesen Samstag um 17.00 Uhr in die Afrikanische Straße 123 kommen.

Bis dahin wünsche ich euch noch eine großartige Woche und FESte Grüße von eurem Jesus!

 

 

 

 

 

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