FES verpasst Vorentscheidung im Derby!

Nachtrag 21.Spieltag: 1.Männer bei NARVA II

 

Zum Abschluss der dramatischen Saison musste die SG noch einmal zu Narva in den Friedrichshain. Ein 4 Punktespiel inkl. Derby! Doch noch vor Spielbeginn musste die SG um Trainer Marcus Sander eine weitere schlechte Nachricht verkraften. Nun hatte das Verletzungspech erneut die Kreisposition erwischt. Christoph Böttger musste kurzfristig absagen und ist wahrscheinlich auch im letzten Spiel nicht mit dabei. Umso erfreulicher war es, das Michel Mölter aus der Zweiten wieder aushelfen konnte und Spielmacher Christoph Dähne nach langer Verletzungspause wieder auf der Platte stand.

Halbzeit 1 startete wie so oft in den vergangen Wochen mit einer soliden Leistung der SG. Angeführt von Mario Christ agierte die Offensive konzentriert und geduldig. Die Heimmannschaft konnte anfangs noch mithalten (1:1, 2:2). Doch auch die SG-Defensive um Daniel Kunert und Roman Bartels konnte sich jetzt immer besser auf das Angriffsspiel des Hausherrn einstellen. FES konnte die Führung langsam ausbauen (2:5; 3;6). Es lief alles zusammen bei der SG und im Angriff konnten Bogisch und Braun mit gelungenen Aktionen überzeugen (4:9). Eine Auszeit in der 15 Minute half dem Gastgeber sich zu sammeln. Narva versuchte nun noch stärker seine schnellen Angreifer in Szene zu setzen und es gelang, den Rückstand zu verkürzen (7:10). Doch die SG konnte die 3 Tore Führung halten und ging mit einem verdienten 9:12 Führung in die Pause.

In Halbzeit 2 wurde der Spielverlauf wieder einmal komplett auf den Kopf gestellt. Zwar konnte die SG mit Einzelaktionen und einem sicheren 7m Schützen den Vorsprung lange Zeit halten (10:12, 12:13;13:16;16:17). Mitte der zweiten Halbzeit rumorte es im FES Fanblock spürbar. „Warum hören wir schon wieder auf Handball zu spielen?“. Doch spätestens beim Stand von 17:17 war allen Beteiligten bewusst, dass diese Spiel kippen kann. Doch eine Reaktion der SG blieb aus. Was folgte waren Frust und Diskussionen mit dem Schiedsrichtergespann. Narva nutzte die Situation für sich und konnte Ihre Konterstärke ausspielen (20:18; 21:19). Unnötige Zeitstrafen in der entscheidenden Phase kosteten der SG den Sieg. Drei von insgesamt sechs Zeitstrafen in den letzten 10 Minuten der zweiten Halbzeit sprechen eine deutliche Sprache. FES verliert die zweite Halbzeit mit 12:8 und so endete das Spiel beim Stand von 21:20 für den Gastgeber!

Nun kommt es am kommenden Sonntag um 13 Uhr zum Finalspiel gegen die Sportfreunde aus Kreuzberg. In eigener Halle mit sehr viel Unterstützung wird die SG um die Punkte 18 und 19 kämpfen. „Wir haben es selbst in der Hand!“ beschreibt Hendryk Lüdemann die Ausgangssituation vor dem Entscheidungsspiel.

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