Bärenstarker Start-Ziel-Sieg im Wedding

 

Auswärtsspiel gegen Turnsport 11 II

Die heißen Endspielwochen sollten für die Bären an einem lauen Frühlingssamstag im begrünten Wedding beginnen.
Wir sollten gegen ein Team antreten, dass zwar eine leicht durchwachsene Saison spielt, jedoch für einige Überraschungen gut war.
Unter anderem schlugen sie Rudow im eigenen Haus und trotzten uns im Hinspiel in der letzten Sekunde ein schmerzliches Remis ab.

Ohne Jammern zu wollen, was wir hiermit ja doch irgendwie machen 😉 , muss man aber doch darstellen, dass uns mit Schwutte im Tor, Brandenburg-Basti, Missi, Air-Jörg, Rotfuchs, Rob, Physiothommy und Olga mehr als eine Starting-Seven fehlten.

Unterstützt durch Norbert und Steffen aus der Ü32 startetn wir in dieses abenteuerliche Unterfangen.
Der Coach, der heute erfreulicherweise mal mehr als 5 Minuten spielen musste ähh durfte, gab uns noch einige Hinweise zur korrekten Hallennutzung, bevor es losgehen konnte.

In der ersten Viertelstunde sollten wir dann etwas völlig bärenuntypisches erleben.
Der sonst so mühsam startende Motor, sprang diesmal schneller an als Donald Trumps Twitteraccount.
Über 4:2, 8:2 und 11:3 setzten wir schnell ein paar für die Gastgeber schlecht riechende Durftmarken.
Ein paar gehaltene Bälle über Außen, schnelles Umschaltspiel, konsequentes Lückensuche und die sonst üblichen Waffen im Angriff der Zwoten gelangen fast zu 100 %.

Der Trainer der Turnsportler musste dann sehr früh eine Auszeit nehmen. In der Folge gestaltete sich das Spiel ausgeglichener und die Gastgeber kamen auf 7:11 gemächlich ran.
Mit einer kurzen Tempoerhöhung konnten wir dann doch bis zum Pausentee den alten Vorsprung mit 16:9 wiederherstellen.

Mit Rückblick auf das Hinspiel, bei dem wir auch einen 5-Tore-Vorsprung hergaben, musste der Coach uns nochmal Konsequenz und Respekt vor den Unwägbarkeiten des Spiel mit Ball einbäuen.

Das erstaunliche an diesem Abend war, dass wir dem sogar folgten.
Der Gastgeber, der zugegebenermaßen auch einige Ausfälle zu verzeichnen hatte, warf nochmal alles in die oftbemühte Waagschale. Doch wussten wir jedes mal ein Antwort.
Unsere Außen stachen reichlich, Maddin und Louis hatten einen Sahnetag und unser Goalie durfte mit 50%iger Quote auch mehr als nur rumstehen.

Beim 25:15 war das Spiel dann entschieden. Da konnte uns auch kein noch so egozentrischer Unparteiischer mehr an dem Auswärtssieg hindern. Das pfeifende Paar gab sich viel Mühe korrekt zu pfeifen.
Ein paar überbordende Entscheidungen, auch gegen das gastgebende Team, ließen dann doch fehlendes Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen vermissen.
Erst recht angesichts des zwischenzeitlichen Spielstandes.

Aber sei es wie es.
Wir gewannen das Spiel verdient mit 33:20.

Der einzige Gegner, dem wir uns beugen mussten, waren die im Sanitärbereich aufgestellten Legionellen.
Keiner unser vom Coach angesagten Spielzüge oder taktischen Finessen kamen gegen dieses Team an,
so dass wir tragischerweise nur innerlich mit Gerstensaft geduscht in den Samstagabend starten mussten.

Wer sich die Tabelle anschaut, Platz 2-5 trennen nur 2 Punkte, weiß dass die letzten 4 Spiele in dieser Saison ein deftiger Ritt werden.
Da die zweiten Jungs von der Pfeffersport – Handball überraschenderweise HSG Kreuzberg – Handball in Berlin-Kreuzberg III schlugen, ist jetzt für uns auch noch jeder der 4 Plätze drin.

Am nächsten Sonntagmorgen um 10 Uhr gegen TSV Marienfelde Handball haben wir die Chance den nächsten großen Schritt zu machen.

Kommt vorbei und unterstützt uns!

FESte Grüße von eurem Jesus!

#SoweitDieBärenfüßeTragen

#OhneDuscheFahrenWirNachHause

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*