Bären schütteln sich kräftig

Heimspiel gegen Berliner SV 1892 – Handball in Wilmersdorf II

Im endlich mal wieder durch die Sonne illuminierten ADK-Theater empfingen am letzten Sonntag die zweite Herren den Tabellenachten aus Wilmersdorf.

Wer nur flüchtig über die Tabelle blinzelte, mag leichte Beute für die Bären vermutet haben.
Wer die starke letzte Saison der Gäste erlebt hat (Punktgleich mit dem Relegationsplatz) und die Tordifferenz von Plus 59 betrachtet hat, wußte um die Schwere der Aufgabe.

Mit fast vollständig angetretener Ballspielkapelle gingen wir in das zweite Spiel der Rückrunde.
Leider musste das Spiel verspätet vom übererfahrenen Schiedsrichter angepfiffen werden, da unser Hallenwart dankenswerterweise 10 Minuten vor offiziellem Spielbeginn am Ort des Geschehens eintraf. Unser Rückrundenmotto wurde also frühstmöglich bestätigt, bei Minus 5° Wartetemperatur.

Die Gäste wirkten kurz nach Anpfiff wacher und konnten die mal wieder benutzte Anzeigetafel rasch auf 0:2 stellen.
Doch dank einiger Paraden unseres Torwächters und flinker Abschlüsse über Aussen konnten wir auf 6:3 drehen.

Im Verlauf konnten wir uns zwar nur langsam, dafür stetig und verdient absetzen.
In der Offensive ist deutlich zu betonen, wie wir zum gefühlt ersten
Mal in dieser Saison über längere Zeit die gesamte Breite des Spielfeldes nutzten. Insbesondere unser Südostbrandenburger profitierte davon mehrmals.

In der Defensive musste man endlich mal wieder Bissigkeit und handballadäquate Härte unserer Mannschaft anerkennen.
Der durchaus flinke Störcherückraum wurde frühzeitig und präzise bearbeitet, sodass wir unserem Namen alle Ehre machen konnten.

Dank vereinzelter Unkonzentriertheiten bei der Kreisbegleitung fiel der Halbzeitstand mit 14:9 noch so aus, dass wir uns nicht auf den faulen Winterpelz legen konnten nach dem Wiederanpfiff.

Von Minute 31-40 zeigte sich aber, dass die Gäste aus dem gutbürgerlichen Südwesten unserer Stadt eine qualitativ dünnere Personaldecke als gewohnt hatten.
Sie stemmten sich tapfer gegen den größer werdenden Rückstand, aber die Bären hatten nunmehr bei 1. und 2. Welle immer öfter die Möglichkeit zu leichten Toren.
Über 17:10 ging es zum 20:12.
Das Spiel war angesichts der fehlenden Trümpfe auf der Wilmersdorfer Bank und einem selbstgewiss aufspielendem Bärenteam entschieden.

In der Folge konnten sich bis auf Trainer und beide Torhüter alle Spieler in die Torliste eintragen. Das war eines der vielen Merkmale einer geschlossenen und fast durchgehend konzentrierten Mannschaftsleistung, die mit einem 31:18 Heimsieg belohnt wurde.
Auch wenn der Gegner personell geschwächt auftrat, muss man die Punkte erstmal so holen.

In der Tabelle bleibt das gewohnte Bild. Wir sitzen zusammen mit HSG Kreuzberg dem Tabellenführer aus Rudow im Nacken.
Gutsmuths und Marienfelde bleiben in Schlagdistanz.

Wir haben nun fast Vier Wochen zum Arbeiten an unserer Fitness und Spielstärke. Da kommt sicherlich bei allen Spielern Freude auf 😉
Wir sollten weiter hart an uns arbeiten, um den weiten Weg gehen zu können, der vor uns liegt.
Am 19.2. geht es weiter gegen die zweite Mannschaft von HSG Neukölln Berlin.

FESte Grüße von eurem Jesus!

#WirSindDieBären

#SoweitDieBärenfüßeTragen

P.S.: Zieht euch das gelungene Video von Marvin rein!

 

 

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