Und täglich grüßt das Murmeltier: Punkt gewonnen? Punkt verloren?

1.Männer 24:24 in Tegel.

Das Spiel begann unter schwierigen Vorzeichen. Ausgedünnt durch Arbeit, Krankheit oder sonstige Mangelzustände trat die SG am Samstagabend nur mit 10 Mann an. Davon 3 Kreisläufer und 1 Torwart. Entsprechend stellte Coach Sander das Team im Vorfeld auf eine konsequente 2:4 Angriffsformation ein. Die doppelte Besetzung der Kreisposition wurde auch annähernd über 60 Minuten durchgezogen.

Pünktlich 17.00 wurde angepfiffen. Und pünktlich um 17.01 fiel der erste Spieler der SG FES nach einer unglücklichen Abwehraktion verletzt aus – an dieser Stelle Genesungswünsche an Pami. Dadurch blieben der SG FES nur noch wenige Rückraumspieler. In dieser Sekunde bewies die Mannschaft der ersten Herren jedoch ihren kämpferischen Charakter, den sie in so manchem Spiel dieser Saison vermissen ließ. Die Herausforderung wurde angenommen und umgesetzt. Beide Teams lagen durchweg eng zusammen und es ging mit einem 11:11 in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit lief auf handballerischer Ebene ähnlich wie die erste: die SG versucht aus dem Rückraum Druck zu machen und Tegel kontert oder kam über Einzelaktionen zum Erfolg. Durch einen mehr als guten Henne schafft es die SG kurz vor Schluss auf drei Tore zu enteilen. Leider vergab man durch individuelle Fehler innerhalb der letzten 60 Sekunden einen drei Tore Vorsprung, so dass am Ende ein Unentschieden zu verbuchen war.

Gemessen an den Voraussetzungen und an den ersten beiden Minuten des Spiels kann die SG FES sehr froh sein, dass es zu diesem Ergebnis gereicht hat. Gemessen an den letzten 30 Minuten kann die SG das sicher nicht sein. Insgesamt lässt sich aber feststellen, dass nach der eher schwachen Leistung letzte Woche nachgelegt wurde.

Am nächsten Wochenende kommt die SG Hermsdorf Waidmannslust zu Besuch in das ADK-Theater.

 

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