Bären in the Spur again

Auswärtsspiel gegen KSV Ajax Handball/Altglienicke III

Soweit die (Bären-)Füße tragen.

So oder so ähnlich könnte man völlig unpathetisch die lange Reise der Bären in der Rückrunde beschreiben.
Sie begann am letzten Sonntagnachmittag in einem launigen Berliner Schneesturm, am südöstlichen Rande Berlins.
Dort trafen die zweiten Männer der SG FES auf die dritte Vertretung von der SG Ajax/Altglienicke.

Der Gastgeber aus Köpenick konnte leider nur mit einem Rumpfteam von 9 Spielern gegen uns antreten, bei dem sogar Trainer Jörg Winkel fehlte.
Dem vorangegangenen Verlegungswunsch konnten wir aufgrund der allgemeinen Personalsorgen nicht entsprechen.
Selbst an diesem Termin boten wir nur 11 Spieler auf.

Erfreulicherweise durften wir aber mit Schwutte und Marvin zwei Langzeitverletzte zurück im Team begrüßen.
Beide führten sich auch glanzvoll ein, wie im Video zu sehen, und an Marvins Toren zu erkennen ist.
Dass eins davon auch noch das 30. FES-Tor war, kann man nur nur standesgemäß nennen.

Der Spielverlauf konnte dann aber nur in der ersten Halbzeit als spannend bezeichnet werden.

Da wir uns etwas Zeit ließen mit dem Tore werfen hinten erstmal warm werden mussten, zogen die Köpenicker sogar mit 0:2 und 2:4 kurz weg.
In der Defensive fehlte der notwendige letzte Schritt, die Abstimmung zwischen den Lücken und leider auch wieder die handballadäquate Agressivität.

Eben jene verschwendeten wir mit Vorliebe daran, dem Schiedsrichter sein Pfeifverhalten zu erklären.
Das wir damit schlecht die Konzentration für ein gutes Spiel finden, sollte so langsam auch mal in unseren Köpfen ankommen.

Es war sicherlich ein eigenartiger Nachmittag, bei dem die Gastgeber 11 und die Gäste einen 7m zugesprochen bekamen, aber so ist das eben manchmal.

Mit viel Hektik und schnellen Abschlüssen ging es dann auf beiden Seiten weiter.
Maddin und Murat waren sehr bemüht, sich gegen die Unordnung zu stemmen.

Bis zum 11:11 blieb es ausgeglichen.
3-4 Minuten vor dem Pausentee konnten wir dann mit etwas mehr Konsequenz vorne und hinten, Abstand zwischen uns und dem Gegner bringen.
Mit 18:15 ging es in die Pause.

Die zweite Hälte ist dann schnell erzählt.
Über 22:16 und 26:18 setzten wir uns noch gründlicher ab.
Die schon vorher schwer aufrechtzuerhaltende Spannung fiel nun zusehends ab.

Der mehr als seichte Spielrhythmus wurde nur unterbrochen durch die drei Zeitstrafen gegen uns, die schon erwähnten 7m für die Gastgeber und die Auszeiten, in denen unser Coach uns mit der Auforderung, nur mit einem „gewonnen Sieg“ nach Hause fahren zu wollen, äußerst kreativ zu Höchstleistungen zwingen wollte. 😉

Zu großen Teilen fair ausgetragen, ging das Spiel dann doch mit 38:25 für FES zu Ende.
Angesichts der personellen Bedingungen und der allgemeinen Zielsetzungen ein erwartbares Ergebnis.

Als wir nach dem Duschgang umgezogen zum Kaltschalenumtrunk an die frische Luft kamen, mussten wir feststellen, dass es immer noch knackig kalt und verschneit war.
Auch der nüchtere Blick auf die vergangenen 60 Minuten liess uns erahnen, dass der Weg in dieser Saison noch ein langer und harter ist.

Aber dafür sind doch Bären gemacht…

Nächstes Wochenende kommt der Berliner SV 1892 – Handball in Wilmersdorf II in das ADK-Theater zu Besuch.
Ein harter aber schlagbarer Brocken.

FESte Grüße von eurem Jesus!

P.S.: Schaut euch das Video für einen kurzen visuellen Rückblick aufs Spiel an 😉

https://youtu.be/wW3KGOJsRKk

 

 

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