Bären beißen auch im Baußnerweg

Auswärtsspiel gegen TSV Marienfelde Handball / Ausblick auf Heimspiel am 3. Advent gegen Handball-Rudow IV

Aus der Reihe „Auskunftsfähige Alliterationen“ kommt die heutige, nur halbernst gemeinte, Überschrift.

Auch wenn seit dem Spiel schon sechsmal der große Feuerball gekreist hat, ist die Euphorie noch nicht ganz abgeebbt.
Lange mussten wir auf den Sieg in der Marienfelder Blechkiste warten, somit entschuldige man mir die eine oder andere postfaktische Darstellung.

Durch einige Ausfälle etwas dünn in der Tiefe der Bank aufgestellt, starteten wir dennoch hoch motiviertund ein wenig nervös in die Auswärtspartie.
Die Nervosität sollte sich bald durch den Spielverlauf legen.

In der Verteidigung traten wir auf flinken Beinen und im geschlossenen Verbund auf. Dazu kamen einige überhastete Abschlüsse der Gastgeber.
Konsequent beendete Angriffe und die nötige Durchschlagskraft führten zu einem selten erlebten 5:0-Start für die Bären.

Etwas verdutzt über diesen Umstand, brauchte das junge Marienfelder Team, welches in voller Mannstärke antrat, einige Minuten, um den Staub von den Augen zu klopfen.
Über vereinzelte Konter, Auszeiten und dem intensiv geführten Dialog mit dem Unparteiischen gelang es Ihnen.
Nach dem zwischenzeitlichen 9:3 gingen wir dann doch geerdet mit 12:8 in die Pause.

Mit Konzentration auf die eigenen Stärken, gezielter Ausschaltung der Waffen der Gastgeber und den möglichen Sieg vor den Augen ging es in die letzten 30 Minuten.

Auf unserer Seite sollten keine großen Änderungen an der Spielweise zu erkennen sein.
Der Gegner probierte in der Folge alles, um den Spielstand in die Kippe zu bringen.
Aufopfernd kämpfend, mit viel Lauffreude versehen, versuchten sie natürlich auch, die Bären in den zweckfreien Spieldialog zu locken.
Meistenteils gelang es uns, darauf gelassen zu reagieren, und uns auch nicht durch andersseitige Einwürfe irritieren zu lassen.

Den Marienfeldern fehlten an diesem Tag die Mittel und Ideen, uns aus dem Konzept zu bringen.
Bis auf vereinzelte Durchbrüche des starken Mittelmannes und einiger Kreisanspiele, die durchgehend zu 7m-Pfiffen führten, war kein Südberliner Kraut gegen uns gewachsen.

Von der, sagen wir mal, progressiven Art und Weise des Schiedsrichters, sich für den Fingerzeig auf den 7-Meterpunkt zu entscheiden, profitierten auch wir.
Mit dem kleinen Unterschied, dass diesmal alle versenkt wurden.

Beim Stand von 20:14 war dann das erste Mal eine Vorentscheidung gefallen. Dem Ansturm trotzend, konnten wir nun dem Auswärtssieg entgegenspielen.
Da konnte uns auch die leicht selektive Wahrnehmung des Kampfgerichtes nicht mehr aus der Siegesstimmung herausbringen.
Naja… Schwamm drüber.

Mit 26:19 ging das Spiel leistungsgerecht zu Ende.
Mit Sicherheit wird das Rückspiel bei uns härter, aber für den Moment ist ein Sieg ein Sieg. Ein Sieg, der durch das ganze Team errungen wurde.
Damit verbunden ist natürlich die weiterhin weiße Weste.
#BärenUngeschlagen

Um die nächste Phrase zu bemühen, ist natürlich der nächste Gegner immer der schwerste.
Da es sich dabei um den Tabellenersten Handball-Rudow IV handelt, der uns in der ersten Pokalrunde, wenn auch im nachhinein am grünen Tisch aberkannt, über 40 Minuten ordentlich vorführte, könnte vielleicht sogar mehr als nur ein Körnchen Wahrheit in der Phrase stecken.
Wir werden uns überraschen lassen und alles reinwerfen.
Geschenkt wird an diesem 3. Advent nichts.

Morgen um 10 Uhr im Glambecker Dom geht es los.
Kommt herbei, um uns zu unterstützen!
Ich habe gehört, es gibt Kaffee! 😉

FESte Grüße von eurem Jesus!

#BärenUngeschlagen7-meter-gehalten marienfelde1 marienfelde2 marienfelde3 marienfelde4 marienfelde5

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