You can’t always get what you want…

Heimspiel gegen Turnsport 11 II

Etwas zeitlich versetzt aber dafür auch als Ausblick auf das morgige Auswärtsspiel geeignet, gibt es jetzt noch mal einen kurzen Abriss zum Sonntäglichen Husarenritt gegen die Turnsportler.

Hög’schd motiviert ging es in diese Partie, gegen eine Mannschaft, die schon mehr als ein Ausrufezeichen setzen konnte in dieser Saison.
Mit einem 30 Tore-Schnitt gestartet, kamen sicher nicht die Watteballwerfer in unseren Glambecker Dom.

Wir liessen uns davon keineswegs die Unbekümmertheit nehmen, und polterten in die Partie.
Über 7:2 und 11:6 verschafften wir uns und dem Gegner ein wenig Respekt. Das war sicherlich der vollen Bank, der guten Laune, aber auch der klaren taktischen Ansagen unseres wieder fitten Spielercoaches geschuldet.

Ab dann wurde eine altbeliebte Tradition wieder eingeführt:
Die Effektivitätspause

EInfachste Bälle wurden dem weddinger Torwart in die Hände geworfen, die Auslöseaktionen (!?) nicht zu Ende gespielt und natürlich zur Abwechslung mal der Fokus vom Ball auf den Schiedsrichter gelenkt.

Das zur Halbzeit nur ein knapper 14:12-Vorsprung zu Buche stand, hatte aber auch seine Gründe in der Defensive.
Bis zur 20. Minute liess sich der Gegner durch eine schlichte kurze Deckung verschiedener Aufbauspieler neutralisieren.
Im Laufe der Zeit wurde jedoch unsere Absprache bei der Verteidigung des körperlich deutlich überlegeneren Kreisspieler immer suboptimaler.
Niemand kann verlangen, solch ein Spieler alleine in den Griff zu bekommen.
In Absprache den Passweg dicht zu machen oder zwei Abwehrspieler kombiniert verteidigen zu lassen, sollte im Rahmen des Möglichen sein.
Dieser Erfahrungsgewinn zählte sicherlich am Ende auf unserer Habenseite, auch wenn er weh tat.

Der Zwei-Tore-Vorsprung hielt bis 15 Minuten vor Schluss.
Die Ratlosigkeit bei der Luckensuche und im Abschluss wurde minütlich eklatanter. Wie ein Paukenschlag stand es auf einmal 19:20 auf der marzahner Anzeigetafel.
Doch ganz so schwarz-weiss darf man den Spielverlauf dann doch nicht zeichnen.

Die Gäste ackerten stets und ständig in diesem Spiel. Hatten mit nur 7 Feldspielern auf dem Protokoll das quantitativ deutlich schlechtere Aufgebot. Das hielt sie nicht davon ab, den Bären mit allen Kräften zu trotzen. Auch wenn die Methoden vereinzelt aus der guten alten Andy-Möller-Schule zu sein schienen.

Nichtsdestotrotz kamen die Bären aufgrund ihrer neugewonnen mentalen Stärke wieder zurück ins Spiel.
Beim Stand von 23:20 6 Minuten vor Schluss…..
Ach ich spare mir das Wenn, Hätte, Aber. Kostet nur Nerven.
5 Sekunden vor Schluss glichen die Gäste glücklich aber verdient aus.
24:24 stand nun auf der Tafel. Auch wenn es für einige ein gefühlter Punktverlust war, muss man die Sache auch mal nüchtern sehen.
#Bärencontrapostfaktisch
Wir haben viel gezeigt in diesem Spiel, einiges investiert, sicherlich gekämpft. jedoch ist Handball kein Golf. Wir spielen eben nicht nur gegen unsere Schwächen sondern auch gegen die Stärken der anderen.

Somit kann man halt nicht immer das bekommen, was man will.
In unserem Falle die 2 Heimpunkte.
Aber wenn weiter versucht, kann man mindestens daraus lernen,
und dann bekommt man vielleicht sogar, das was man braucht.

In diesem Sinne blicken wir gierig auf das morgige Auswärtsspiel bei TSV Marienfelde Handball.
In den letzten Jahren gab hier und dort immer bissige spannende Duelle gegen die Südberliner.
Wie der Gastgeber schon gut bemerkt hat, haben wir in 6 Duellen nur einmal gewonnen.
Das sollte Motivation genug sein, um einen heißen Tanz zu liefern,
morgen im Baußnernweg 8.

Ach so kleiner FunnyFact:
Trotz 5 Niederlagen aus 6 Spielen gegen TSV Marienfelde Handball haben wir dennoch das bessere Torverhältnis 😉

FESte Grüße
euer Jesus!

 

…But if you try sometimes well you might find
You get what you need

#BärenUngeschlagen

 

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