Bären kitzeln den Favouriten, mehr aber nicht.

HVB-Pokalspiel gegen Handball-Rudow II

 

Nach dem labyrinthartigen Einzug in die 4. Runde des Pokalwettbewerbes erwartete uns die 2. Mannschaft des überregional bekannten TSV Rudow.

An diesem Sonntagmorgen waren die Gäste schon vor der Zeit und in großer Zahl an unserem Glambecker Dom anzutreffen.
Die Bärenrunde dagegen war mehr ein Halbkreis, der so langsam hereintropfte.

Egal, wir stellten uns mit allem, was uns gegeben war dieser äußerst reizvollen und spannenden Aufgabe.

Der Spielverlauf soll hier nur kurz skizziert werden, da die Bedingungen unsere Erfolgsaussichten etwas limitierten.
Letztlich spielten 6 Feldspieler fast durch, gegen ein Team, das mit voller Bank antrat, und 2015 noch in der Verbandsliga spielte. (Zumindest nominell)

Die Südberliner erarbeiteten sich mühvoll aber verdient einen 4 Torevorsprung und zwischenzeitlich sogar 7 Tore mehr als die Bären.
Zur Halbzeit stand dann aber doch nur ein 14:8 für die Gäste auf der manuellen Toretafel.

Moralisch und technisch-taktisch wieder aufgebaut im Pausentee, starteten wir in die letzten 30 Minuten im diesjährigen Pokalwettbewerb.

Bis zur 45. Minute sah es so aus, als würden wir mit der Aussicht auf eine möglichen Niederlage eher depressiv bis selbstzerstörerisch umgehen.
Diese kleinlichen und zu vermeidenden Aktionen und verbale Ausrutscher sollten wir dann doch noch irgendwie abstellen.

Genau um solche Teamsituationen durchzuleben, zu meistern und im nachhinein daraus analysiert zu lernen, sind Spiele dieser Art perfekt geeignet.

Der Landesligist konnte in der Folge den Abstand mit nie mehr als 10-11 Toren gestalten, und wunderte sich sicherlich über die Hartnäckigkeit und Durchsetzungsfähigkeit dieser Gelegenheitshandballer vom östlichen Rande der Stadt.

Mit wunderte meine ich natürlich ärgerte.

In einem zu großen Teilen fairen Spiel, fielen nur vereinzelt Spieler auf, die mit ihrem Sportsgeist desöfteren Rumba getanz haben müssen.
Aber ok, der Schiedsrichter aus Mahlsdorf hatte in weiser Vorraussicht die Hörgeräte leise gestellt, um die Entgleisungen des stark spielenden RA von Rudow nicht wahrnehmen zu müssen.
Wahrsscheinlich hatte er es aber nach dem Abpfiff längst bereut 😉

Mit 30:21 ging das Spiel dann leistungsgemäß zu Ende.
Ohne Demut und Gespür für den Moment zu vergessen, kann man sagen, dass wir mit voller Bärenkapelle dieses Spiel bis zum Ende hätten offen halten können.
Nicht so wild, wir können uns am nächsten Sonntagnachmittag gegen SC Borussia Friedrichsfelde Handball II erneut beweisen.

Wir wünschen den Rudower Jungs noch einen erfolgreichen Pokalwettbewerb und viel Spass mit wenig Erfolg gegen unsere 1. Männer 😉 !

PostSkriptum: Zur Personallage an diesem Spieltag schließe ich mich dem kritischen Beitrag des Sportfreundes Heiko an.

Wen der etwas seichte Bericht der Rudower interessiert, der/die sei auf diesen Link verwiesen:

http://handballrudow.de/m2/2-maenner-im-hvb-pokal-achtelfinale

Bei Gelegenheit müssen wir mal in Rudow nachfragen, welchen Landesligaspieler sie bei uns auf dem Parkett gesehen haben. 🙂

Mit FESten Grüßen
euer Jesus!

 

 

 

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