Die unvollendete Suche nach dem Minuspunkt

Heimspiel Bären gegen HSG Neukölln Berlin II

Am Ende waren die Bären so sehr beschäftigt mit folgenden Aufgaben und der Verarbeitung des Arbeitssieges, dass der gefürchtete Schall des Vereinsliedes für dieses Wochenende pausiert werden musste.
Diese Minitragödie sollte in Bälde ausgemerzt werden, aber starten wir von vorne.

Aufgrund einiger Ausfälle war die Bank mal wieder etwas geringer besetzt.
Dafür war jedoch der wieder genesene Schwutte als Torhüter angereist. Danke auch hier nochmals an den beim Trainingsbasketball als „the Metzger“ bekannten Pikel, dass er dies möglich machen konnte ;).

Desweiteren hatten wir auch ein Neuling auf der FESten Platte zu begrüssen. Nach fast einem Jahr Trainingsweltmeisterschaft durfte nun endlich Basti, dank der ausserordentlichen Schneckenhaftigkeit des sächsischen Handballverbandes, für unsere Farben auftreten.
Er sollte das mit 2 „Strafkästen“ im nachhinein bezahlen.

Ein uns unbekannter neutraler Spielleiter pfiff dann um 10 Uhr zur Partie an. Der in den letzten Spielen so hochgelobte Abwehrverband samt Torhüter, hatte in den ersten 15-20 Minuten einen eher humpelnden Start. Der so oft zitierte Zugriff auf die spielbestimmenden Halben der Gäste wurde nur bedingt erreicht. Einfach Tore über den Kreis, Durchbrüche ohne nennenswerten Körperkontakt, verdiente 7m-Strafen und eine unglückliche Keeperhand sorgten für eine magere 9:8-Führung 10 Minuten vor dem Pausentee.

Erst als wir die Schnelligkeit in unserem Spiel wiederentdeckt hatten, die etwas schwerfüßige neuköllner Abwehr ordentlich ins Schwimmen brachten, und auch hinten Härte und Bündigkeit miteinander vereinen konnten, wurde das Ergebnis deutlicher.
Mit einem 16:10 ging es in die Pause.

Wie immer in solchen Momenten wurde dringendst darauf eingegangen, das Ergebnis lange Zeit zu halten, den Gegner jederzeit ernst zu nehmen, dieses Spiel seriös zu Ende zu spielen.

Das nun folgende „Aber“ würde ich mir gerne sparen.
Kann ich aber nicht.

Innerhalb von 11 Minuten hatten die Rixdorfer den Rückstand auf 1 Tor reduziert.
Wie das passieren konnte, lässt sich nur mental aber nicht spielerisch erklären.
Wir spielten in der Offensive hektisch, schlossen nach 3 Pässen aus unmöglichen Wurfsituationen ab, und versuchten auch sonst noch andere Experimente.
An dem Punkt zeigte sich, warum der Gegner der höchstambitionierten TSV Marienfelde Handball schon einen Punkt abtrotzen konnte.
Er spielte schnell und erbarmungslos die Möglichkeiten, die sich aus unseren Fehlern ergaben, aus und traf wie am Fliessband.

Doch dann kam der Siegesgeist, den wir fast erfolgreich vertrieben hatten, wieder. Mit viel Geduld, der nötigen Lückengier und einem wieder erwachten Torhüter konnten wir uns Stück für Stück wieder absetzen.
Die Bärenschlinge wurde also nochmal abgelegt.
Beim 28:22 und einem 7m waren wir kurz davor, diesem Tage ein vielleicht zu hohes Ergebnis hinzuzufügen.
Dafür ist der Bär aber zu sanftmütig. Das interessante Bezirksligaspiel wurde einigermassen leistungsgerecht mit 31:26 beendet.

Mit der Entschlossenheit, mentalen Widerstandskraft, und der Flexibilität im Angriff der letzten 15 Minuten können wir sehr gut weiterarbeiten
Mit der Gesangeslosigkeit nach dem Spiel unter der Dusche jedoch nicht!.

Am nächsten Samstag geht es zur SG GM BTSV I. Ein Gegner, der uns vor 2 Jahren viel Probleme bereitete.
Wir freuen uns darauf, es diesmal deutlich besser zu machen.

Was ich fast vergessen hätte:
Wir sind weiterhin 2. in unserer Staffel. Das hat überhaupt keinen Mehrwert, fühlt sich aber trotzdem bärig gut an.

Mit FESten Grüßen

euer Jesus!

 

 

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