Ein leises Servus an Fred Schulze

Die Wellen der Änderungen, Aktualisierungen der Lage oder Überlegungen zur Situationsbewältigung beschäftigen uns nun schon seit mehreren Wochen.
Da gehen die felsenstarken Beständigkeiten im Leben, auf die man sich viel zu oft unbewusst verlässt, ohne danke zu sagen, leider unter.
Für den Verein Fortuna Biesdorf und auch die SG FES war dies 34 Jahre lang Fred Schulze.
Es erfüllt einen nun nochmals mit schwer greifbarer Traurigkeit auch öffentlich seinen Abschied bekanntgeben zu müssen.
Wir möchten mit etwas gehörigem Abstand bekanntgeben, dass Fred Ende Januar im Alter von 70 Jahren im Kreise seiner Familie verstorben ist.

Fred war niemand der im Fokus stand, oder stehen wollte.
Doch lässt sich ohne Übertreibung sagen, dass über Jahrzehnte hinweg sein Engagement wichtige Teile des Vereins am Leben hielt.

Seit 1986 war er Jugendtrainer bei der BSG Fortuna Biesdorf, entwickelte ein Jugendteam über die Jahre, welches er bis in die damalige A-Jugendoberliga führte (heute Verbandsliga), ohne jemals selbst Handball gespielt zu haben.
Große Teile dieses Teams bildeten später das Gerüst der 1. Herren-Verbandsligamannschaft und in Teilen auch der 2. Herren.
Nach der Auflösung des Juniorenteams übernahm er diverse Frauenteams, die er bis zum Herbst 2019 mit Herzblut betreute.
Doch seine Arbeit ging weit über die der Übungsleitung hinaus.
Ob nun die vereinsinterne Mitgliederverwaltung, Spieltagsvor-und Nachbereitung oder die intensive Zusammenarbeit mit dem Verband als Verantwortlicher.

Alles unzählige Stunden die er jenseits der allgemeinen Wahrnehmung für den Verein, für die Spieler und Trainer aufbrachte, selbstverständlich ehrenamtlich.

Ein Mann der leisen Worte und lauten Taten.

Erlaubt sei mir zu sagen, dass man Fred als einen Menschen beschreiben kann, der diese Welt besser hinterlassen hat, als er sie vorgefunden hat.

Vielen Dank Fred!

Im folgenden lassen wir nun noch unser Frauenteam zu Worte kommen, die in den letzten Jahren den engsten Kontakt zu ihm hatte:

Bis zuletzt unterstützte er uns am Spielfeldrand mit Emotion und Leidenschaft.
Er hat eine hervorragende Arbeit als Trainer und Mensch geleistet. Nach kurzer aber schwerer Krankheit musste er nun von uns gehen.
Fred hat in all den vielen Jahren aus jungen und älteren Spielern eine schlagkräftige Mannschaft geformt, die es immer wieder schaffte, aufzusteigen oder den Klassenerhalt zu sichern.

Fred liebte den Handball, und das versuchte er auch jedem einzelnen Spieler beizubringen.
Sein Einsatz für die Handballabteilung in allen Bereichen kann gar nicht hoch genug geschätzt werden.

Für uns war Fred nicht nur Trainer, sondern auch ein Freund. Sein geselliges Gemüt, bei Feierlichkeiten jeder Art, wird immer in unseren Erinnerungen bleiben. DANKE FRED

Er hinterlässt seine Frau, seinen Sohn Andreas, zwei Enkelkinder und seinen Bruder Jürgen.

Mach es gut alter Sportsfreund!

 

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