Spielberichte

29.04.2012 - 19. Spieltag

Der allerletzte Heimspieltag in dieser Bärensaison stand am Sonntag an. Nach dem Hinspiel, dass deutlich unlineare Schiedsrichterentscheidungen vorgebracht hatte, war da noch eine kleine Rechnung offen gegen die A-Jugendliche Reserve der des TMBW. Leider mussten aus verschiedenen Gründen Thommi, Schulle und Panzer absagen. Aber wie es doch schon so oft in dieser Saison war verlass auf einige Auserwählte, die in die Lücken sprangen. Robert, Rudi und Jörn sprangen von den Alten Herren spielerisch ein, und der herangeradelte Presidente liess es sich nicht nehmen, die Mannschaftsverantwortlichkeit zu besetzen.


Die spielerischen Ergüsse zeigten erstaunliche Ähnlichkeiten im Spielablauf mit dem Abkauf der gesamten Saison. Die erste Viertelstunde wurde viel ausprobiert, aber eigentlich gelang grösstenteils nur das Zulassen von Toren und Torchancen für den Gegner. Wir hatten kaum Zugriff zum Gegenspieler, und liefen sehr schnell einem 5-Tore-Rückstand hinterher. Nachdem sich alles etwas beruhigt hatte und 1-2-Wechselimpulse gefunkt hatten, kamen wir endlich ins Spiel, und konnten 2 mal ausgleichen, bevor einigermassen knapp und mit zu vielen Gegentoren 16:18 in die Halbzeit gingen.


Eine klare Aussprache später machten wir uns daran die liebgewonnene Stärke des in Fahrt gekommenen Bärens voll auszukosten. Durch konzentriertes Ausspielen bis zum Schluss, und den dadurch verhinderten Konterattacken der Tempelhofer, holten wir schnellstens auf, und standen wir ein Viertelstunde vor Schluss mit 25:22 recht komfortabel da. Doch dann liessen uns eine einfache Manndeckung für Missi, ein konsequentes Konterspiel von den Gästen und verringertes Torwartglück die Zügel aus der Hand entgleiten. Bei 29:31 4 minuten vor Schluss waren sicherlich nochmal alle Reserven mobislisiert und die Zähne gefletscht, doch es wollte eben das letzte Glück nunmal fehlen. Mit 2 Toren zu hoch gewannen die Südberliner 31:34 und liessen uns hiermit die Aufgabe wohlmöglich nächste Saison die Rechnungen gebührend zu begleichen.


Relativ neu war mir an diesem Tag das alle 6 Siebenmeterwürfe von uns verwandelt wurden. Schönen gruss an den Übungsleiter!

Es sei noch Wade und Kerstin gedankt für ihr frühes Aufstehen und die fleissige Kampfrichtertätigkeit.
So dann gehts nächstes Wochenende zum KSV Ajax/Altgl. und dann heisst es nochmal laut brüllen für die FESten Bären!!

18.03.2012 - 18. Spieltag

B S V 92 II SG FES III

Am späten Sonntagnachmittag waren die Handballfreunde der FES auswärts beim BSV 92 II eingeladen. Ein angesetzter Schiedsrichter fand den Weg zur Halle aus bislang unbekannten Gründen an diesem Tage nicht, so dass sich aus den Reihen des BSV kurzer Hand ein würdiger Ersatz als Spielleiter fand, welcher seiner Rolle als „Unparteiischer“ an diesem Tage wirklich gerecht wurde.


Nach vier Spielen ohne Niederlage und zuletzt drei Siegen in Folge, hieß es nun die Serie weiter auszubauen, was nach einem deutlichen Hinspielsieg wohl in manchen Köpfen zu sicher eingeplant war. Das Spiel begann recht statisch im Angriff, konnte aber durch eine gute Abwehrleistung und durch Torhüterglanzparaden mit daraus resultierenden Kontern auf 2:5 als guter Start verbucht werden.


Ein anschließender kurzer Einbruch ermöglichte die nötigen Räume für den Gegner, der die Chancen nutze um auf 5:5 auszugleichen. Die Konter blieben aus, das Spiel vorn alles andere als flüssig, war es gerade Jesus im Tor und die sicher verwandelten 7 Meter von Missi die uns nicht in Rückstand geraten ließen (9:9). Am Ende der ersten Halbzeit wurde dann noch einmal angezogen und mit mehr Druck aufs Tor endlich wieder der Handball gezeigt der die letzten Wochen das Team so stark gemacht hat. Mit einer Führung von 2 Toren (11:13) hieß es nun das Spiel weiter zu kontrollieren. Leider brach man wie bereits so oft in dieser Saison am Anfang der Zweiten Halbzeit ein und gewährte so dem Gegner bereits nach wenigen Minuten den Ausgleich (14:14) sowie den Führungstreffer (16:15), der nun das Spiel und dessen Tempo kontrollieren konnte. Das sich der Gegner in dieser Phase des Spiels nicht weiter absetzten konnte lag wohl nicht zuletzt an den imposanten Paraden von Jesus, der mit einer herausragenden Leistung an diesem Tage Schlimmeres verhinderte. Eine Niederlage allein konnte er allerdings nicht verhindern, auch wenn es bis zum Schluss spannend blieb und wir wiederholt kurz vor Ende der Partie zum 22:22 ausgleichen konnten. Kurz vor Ende agierten wir erneut unglücklich und vergaben sogar die Chance für einen Führungstreffer. In der Folge kam der Gegner noch zu 2 schnellen Toren, welche dann mit 24:22 den Endstand markierten. Nicht unverdient beendete der BSV an diesem Wochenende die Siegesserie des FES Bären, der nun wieder erneut versucht mit Kampf und Siegeswillen eine kleine Serie von Siegen zustarten.

11.03.2012 - 17. Spieltag

Auswärtsspiel gegen HC Pankow

Am letzten Sonntag machten wir einen kleinen Ausflug an die Ausläufer des Friedrichshains, um dem Bären ein paar wohlige Sonnenstrahlen und leckere Auswärtspunkte zu gönnen.
Das deutlich verloren gegangen Hinspiel sollte mehr als ausreichend Antrieb geben. 
Wie schon beim letzten Spiel agierte das Team souverän und angemessen hart in der Abwehr , so dass gleich von Beginn an dem Gegner gezeigt wurde wie schwer es ist einem gierigen Raubtier den Honig streitig zu machen. Im Angriff wurde nicht spektakulär aber effektiv abgeschlossen, und so konnten wir schnell auf 5:2 und 8:4 wegziehen.
Leider musste es dann in diesem Moment nochmal spannend gemacht werden: Ein gegnerischer Konter, eine Hüfte, eine Hand an unerlaubtem Platze und schon waren wir Einer weniger.


Es gab erstmal 5-6 Minuten durcheinander und ein kurzzeitiges Ausgleichen des Gegners, aber anders als vielleicht in der Hinrunde, liessen wir uns nicht in Diskussionen oder Depression fangen, sondern arbeiteten einfach weiter, um relativ gesichert mit einem 14:11 in die Pause zu gehen.
Einen kleineren Beitrag leistete dazu der gegnerische Torwart, der Missi bei einem Konter von Hinten umräumte, und somit dem souveränen Schiri keine andere Chance gab, als ihm Rot zu zeigen.
Anfangs der zweiten Halbzeit liess der Bär mal wieder die alte Schläfrigkeit aufblitzen, beim Stand von nur 16:15, jedoch kehrte die Abgeklärtheit wieder zurück.


In einer Hälfte ohne weitere aussergewöhnliche Höhepunkte, fuhren wir ein klar verdientes 27:24 nach Hause.
Auch wenn ich weiss dass ich diese Worte bald bereuen werde, hat sich in diesem Spiel endlich mal wieder gezeigt dass ein guter Bär eben nur so laut brüllen muss ängstlich der Jäger ist.
Darauf hin sollte weiter gearbeitet werden, und das angenehmere Mittelfeld angepeilt werden.
Schon dieses Wochenende gibt es die Chance dazu
Auf gehts, Bären!!!

03.03.2012 - 16. Spieltag

Heimspiel gegen Turnsport 11 II

Samstag, 14:30 zur besten Primetime fanden sich die Welthandballer der Dritten in der Woelck-Arena in Weißensee ein. Zwei Punkte sollten und mussten eingefahren werden, um uns von den Abstiegsrängen weiter zu entfernen. Während des Aufwärmens meinte Rob zu mir, dass irgendwie eine "komische" Stimmung herrschte. Heute, mit etwas Abstand , würde ich sagen, dass es eine gewisse Gelassenheit war, die unsere Mannschaft umhüllte. Nicht, weil es ein vermeintlich leichter Gegner werden würde, sondern, weil wir in den vergangenen Spielen gemerkt haben, dass wir auch gegen stärkere Mannschaften mithalten und sogar Punkte holen können. Im Hinspiel hatten wir bei Turnsport die ersten beiden Punkte der Saison eingefahren. Es war ein sehr spannendes und emotionales Spiel. Der Sieg war nicht leicht. Wir waren gewarnt. Mit dem Anpfiff konnten wir sehr schnell ein gutes Polster herausspielen. Die Abwehr stand. Im Angriff gelangen uns gut herausgespielte, einfache Tore. Der Gegner ließ sich das nicht lange gefallen und stellte die Abwehr um. Somit schmolz das Polster ab Mitte bis Ende der ersten Halbzeit zu einem Gleichstand dahin. Die zweite HZ gestaltete sich nicht spektakulärer. Es ging sogar soweit, dass Turnsport kurzzeitig führte. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war uns allen bewusst, dass wir jetzt wieder eine Schippe draufgelegt werden musste. So war es dann auch. Endstand 27:24. 

Vom Gefühl her war der Sieg nicht wirklich gefährdet. Auch wenn unser Gegner für eine kurze Phase die Führung übernahm, und wir uns damit zeitweise schwer getan haben. Wir spielten eher mit, als das wir unser Spiel Tunsport aufzwangen. Spielerisch war es auf das Notwendigste reduziert und somit keine Augenweide für unsere zahlreich erschienen Fans. Aber Egal! Entscheidend sind die zwei Punkte!

11.02.2012 - 14. Spieltag

Heimspiel gegen PSV III

Letzten Samstag in einer staubigen Halle hatte ich einen einminütigen Traum der alles werden wollte und alles werden konnte und sich dann doch dafür entschied, nichts zu entscheiden.

Der Ball landete wie so oft in dieser Halbzeit beim Gegner, und 52 Sekunden vor Schluss nahm derselbige eine Auszeit beim Stand von 20:20.
Ein verlaufenes Rudel Bären schaute sich an resigniert, kämpferisch,konzentriert, abwesend. So richtig wusste keiner was wir jetzt tun sollten. Beide Mannschaftsreihen waren zeimlich abgekämpft und somit landete doch tatsächlich der Ball "in" den Händen des Torhüters(59:35)


Der einzige der sichtbar und völlig frei nach vorne lief, ohne behelligt zu werden von den jungen Polizeianern, fing den Pass endlich nach 4 Pirouetten, und bahnte sich den freien Weg aufs Tor. 
Getrieben von den Rufen und ungläubigen Blicken seiner Mitspieler kam er an, und fing leider schon kurz vorher an zu denken...


Es wurde ein Heber, der auch diesmal dem 1,5m vorm Tor stehenden Goalie "in" den Händen landete.(59:55)
Es folgte ein langer Pass, und ein Wurf der 1 Sekunde zu spät in unserem Gehäuse landete, sodass sich dieses dramatische Ende nicht noch zu einem tragischen steigerte.
Ein denkwürdiges Spiel endete somit, und irgendwie waren beide Seiten zufrieden und enttäuscht über das Ende zugleich.

Die 59 Minuten davor hatten eine eindeutige Zweiteilung.
Die ersten 20 Minuten haben die FESten Bären ein schnörkelloses und erfolgreiches Angriffs-ujnd Verteidigungsspiel gezeigt, dass mir in dieser Saison noch nicht untergekommen ist. Über 3:0, 9:3 und 13:7 führten wir den in dieser Saison nur einmal geschlagenen Tabellenführer PSV vor. Die Abwehr zeigte von Anfang an die nötige Härte gegen den jungen Gegner, Gegentore über Aussen wurden geschickt verhindert, das Kreisspiel lief reibungslos, Würfe aus dem Rückraum stossen auf kaum Gegenwehr und die kleine flinke Olga lief einen Konter nach dem anderen.
Dass sich diese Intensität bei unserer geringen Kaderdichte nicht lange aufrecht erhalten liesse, war klar, aber trotzdem gingen wir mit einem 15:12 in die Kabine. die nächsten 29 Minuten sind ziemlich schnell erzählt. Im Angriff breitete sich Müdigkeit aus, die Tore fielen nicht mehr, und auch die obligatorischen verworfenen 7-Meter waren wieder zu Gast bei FES. Doch war diesen Tag Verlass auf die Abwehrformation. PSV hatte bis dato pro Spiel knapp 30 Toren im Schnitt erzielt. Wir liessen nur 8 in dieser Hälfte zu, und das rettete uns den wohl mehr als verdienten Punkt.


Die Betroffenen Protagonisten die sicherlich noch ein paar Nächte über die er"hebenden" Momente nachdenken mussten, dürften den Schmerz sicherlich bald wieder vergessen haben, nachdem sie den ein oder anderen Kasten zum Spile/Training gehoben haben...
In diesem merkwürdigen Sinne...
auf ein Nächstes

15.01.2012 - 12. Spieltag

Heimspiel gegen Hbfr. Pankow

Gemütlich schlendert der FES Bär in seine Halle und freut sich auf das neue Glas Honig.

Noch am Freitag war nach dem Training nicht klar, wer am Wochenende auflaufen würde. Die Älteren Semester, sonst immer eine wertvolle Unterstützung für unser Pelztier, hatten eingene Schlachten zu schlagen, so dass wir auf uns selbst angewiesen waren. 
Umso überraschender kam ich in die Kabine und versuchte mir einen Platz zum Umziehen zu erhaschen, zum ersten Mal waren alle Spieler der FES III anwesend, wenn man mal von unseren Langzeit- und "Neuzeit"- verletzten absieht. 

Die Ausgangssituation ist klar, zum einen, den Handballfreunden aus Pankow ein anderes Gesicht zu zeigen als es noch im Hinspiel der Fall gewesen ist und zum anderen, den unter Zugzwang stehenden Gegner möglichst lang unter Druck zu setzen und ihm das Leben ein wenig schwerer zu machen. Mit dem Blick zur Tabelle war schon vor dem Spiel sicher, dass wir nichts zu verlieren haben und völlig frei aufspielen können. 
Ein anderes Gesicht in personeller Form konnten wir definitiv präsentieren, setzte sich doch die auflaufende Mannschaft zu großen Teilen aus Spielern zusammen, die im Hinspiel nicht anwesend waren. 
Gute Laune bei Spielbeginn, konfrontierte uns Pankow mit einer offensiven Deckung. Das wir da unsere Schwierigkeiten haben, hat man nicht zuletzt gegen den SCC gesehen. Heute aber sollte alles machbar sein, denn Hoffi hat einen genialen Tag erwischt. Von der ersten Minute an hochkonzentriert hat er den Ball nach vorn gesprescht und sinnvoll verteilt. Schnelle Ballwechsel und das Verlagen von einer zu anderen Seite hat in dieser Phase immer wieder Lücken in die Deckung Pankows gerissen, so dass wir schöne Treffer erzielen. Den genauen Verlauf kann ich nicht mehr beisteuern, da ich alle Hände mit meinem Gegner zu tun habe und Ihn leider erst in der Schlussphase des Spiels einiger Massen daran hindern konnte uns das Tor zusammen zu schiessen. Unser Deckungsverband war insgesamt wieder zu ruhig, besonders in den Kontern konnte man erkennen, das unser Bär eben doch ein gemütliches Tierchen ist. Denn während Pankow seine schnellen Gegenangriffe zumeist mit 5 Spielern bestritt, wollte Meister Pelz auf maximal drei Pfoten hinterher trotten,. Das Resultat daraus ist, dass sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. In die Pause ging es dann auch der Leistung entsprechend unendschieden, das glaube ich zumindest... Auch hier gewährte die Freude, dass wir auf Augenhöhe spielen und das Resultat ein anderes als das 13:3 im Hinspiel ist. 

Dann kam es wie so oft, in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit, bricht die Konzentration ab, beginnt die Kondition zu wackeln. Die Pässe werden ungenau, das Fangen will nicht mehr klappen, der Angriff wird zu früh abgeschlossen und man beginnt selbst freie zu verschiessen. Kurz gemeckert, grüne Karte, und dann wieder hochmotiviert, auf den eigenen Kampfeswillen eingeschworen das Spiel aufgenommen und den bis dahin eingefahrenen Rückstand kontinuierlich dezimiert. 

Das Fazit des Spiel könnte wieder einmal lauten "nur 30 Minuten" oder eben 60min durchspielen, aber nach der Pause hackts einfach.... Eine sehr gelungene Vorstellung in der ersten Halbzeit, nimmt man meine eigene Abwehrschwäche mal raus (der hatte aber auch eine Finte drauf), kämpferisch, fair. Ich hatte sehr viel Spass und insgesamt können wir mit dem Spiel zufrieden sein. 

Wir wissen was wir können und was wir nicht können, der Einsatz von jedem hat gepasst. Jetzt folgt Rehberge, welchen einen ungefährdeten Sieg gegen Altglienicke eingefahren haben, aber unser Bär ist heiß...

Besten Dank an Wade, der das Kampfgericht übernommen hat um unseren Langschläfer Wumme zu verteten. 

@ Missi, vllt. kannst Du den Verlauf anhängen

Alles Subjektiv aus meiner Sicht, wer will sagt was 

mit den Worten Hoffis: Sport frei - bis Freitag

18.12.2011 - 11. Spieltag

4 Kerzen für ein Halleluja!!!

An diesem Adventssonntag sollten die FES-Bären ihren letzten Heimbeutezug in diesem Jahr, gegen Ajax/Altglienicke IV vollziehen.


Wie so oft schon war der Blick auf die Tabelle eindeutig wichtiger als die eigene Trainingsbeteiligung, vor so einem Spiel. Dabei trafen sich der Drittletzte und Vorletzte der Bezirksliga an diesem Morgen. Schulle sollte sich mal wieder im FESten Tor einfinden, und hatte mit El Presidente "Tiger" schlagkräftige Unterstützung aus der Ü32 gefunden. Ausserdem half auch noch der unermüdliche Orschi aus.


Die erste Halbzeit war gekennzeichnet durch ein gesunde Härte und einer leichten Überlegenheit unsererseits. Man merkte früh dass dieser Gegner zu schlagen sei, und das dann auch bitteschön hoch.
Nur dieser Gedanke spukte wohl zu sehr in den Köpfen. Wir konnten uns kaum absetzen, und mussten froh sein mit einem 2-Tore-Vorsprung in die Kabine zu gehen.Es musste zwar kein grosser Aufwand betrieben werden um die gegnerische Abwehr mit einfachsten Spielzügen oder Würfen zu überwinden, jedoch wollten wir anscheinend den wenigen Fans nicht die Spannung nehmen.


Die zweite Hälfte begann nach dem Motto: " Und täglich schläft das Bärentier..".
Aus einem 10:8 wurde in Windeseile ein 10:14.
So richtig erklären konnte es sich keiner, aber wir schluckten immer wieder Konter und den ewig langweiligen Wackler des gleichen Spielers, und im Angriff wurden die relativ betagten Torhüter um einige Glückserlebnisse bereichert, die sicherlich heute noch im Altersheim erzählt werden...

Doch dieses Spiel sollte eine ähnliche Geschichte erzählen, wie schon die ganze Hinrunde.
In den Time-Outs heiss gemacht, und im Spiel angefaucht, zeigte der Bär seine Krallen. 
Erfolgreiche Spielzüge, klare Pässe an den Kreis und eine geschlossene Rückwärtsbewegung liess uns wieder ins Spiel kommen. 10 Minuten vor Schluss stand es 18:18 bzw. 19:19.


Die auch sonst selten geschonten Nerven der FES-Anhänger sollten auch diesmal kurz vorm Reissen sein.
Ein letztes Mal kassierten wir einen Rückstand, bis wir in gefühlt stundenlangen Endminuten das Spiel endgültig drehten und Marvin mit dem 21:20 uns den wohl doch verdienten Sieg schenkte.
Insgesamt gesehen sollten wir schon den Mantel des Schweigens über dieses Spiel legen, auch wenn der Kampfgeist sicherlich viel Hoffnung gibt für das Spieljahr 2012.


Somit wünscht euer "Jesus" euch ein besinnlich schönes Weihnachtsfest und einen FESten Rutsch ins neue Handballjahr!!

11.12.2011 - 10. Spieltag

Auswärtsspiel bie TMBW Berlin III

Gegnerische Spieler kamen während und nach dem Spiel auf uns zu und entschuldigten sich für die Leistung des neutral vom HVB angesetzten Schiedsrichters.
Endergebnis: 23:30 für TMBW III

04.12.2011 - 9. Spieltag

Sonntag High Noon


Der 2 Wochen in Winterruhe verharrende FES-Bär wollte nun endlich wieder mal Heimpunkte reissen, und das gegen die alten Bekannten vom anderen Ende des Erdballens: Spandau III.


Nur hinkte der Bär diesmal grad so zu dem Spiel. Neben den Dauerverletzten Wumme und Hobel, fehlten Schulle und Stefan aus Arbeitsgründen, und nach 5 Minuten sollte es auch um Missi geschehen sein. Damit waren neben 2 Aussen und einem Torhüter , keine andere Alternative mehr für den Rückraum auf der Bank vorhanden. Ein kleiner Trost war vorerst dass der Gegner auch nur mit 8 Spieler aufwarten konnte.


In einem trockenen unaufgeregtem Stil spielte sich der angeschlagenen Bär die ersten 15 Minuten durch die tiefwestberliner Reihen. Es kam schnell ein 
10:6 bei diesem schnörkelosem Spiel zustande. Doch dann sollte ein alter Spandauer mit seinen beiden "Enkeln" verspätet dazustossen. Henry G. und die beiden A-Jugendlichen liessen auf unerklärliche Weise unsere Abwehrbemühungen, die bis dahin durch schnelle Beine und gesunde Härte sich auszeichnete, mehr mit denen eines verängstigten Igels vergleichen. Kreisspieler wurden zu freien Tänzen eingeladen, und wenn die Mitte dann mal zusammenrückte, dann nur um den Aussenspielern reichlich Winkel zu schenken. Genauso im Angriff sollte die letzten 10 Minuten vor der Halbzeit nicht sonderlich viel gelingen, bis auf rasche Fehlpässe.


Aus einem 12:7 wurde fluchtartig ein 12:12 zum Pausentee. Doch war für fast jeden ausserhalb und innerhalb des Parkettes zu sehen dass dies mehr einer gewissen Nervösität geschuldet war, denn unseres Unvermögens oder der Stärke des Gegners.


Kurz und knapp in der Pause analysiert und motiviert raffte sich das Bärchen dann auch wieder aus der steifen Hüfte heraus und fing wieder an das Spiel zu dominieren. Ohne uns groß abzusetzen (stets und ständig 2 Tore) hatten wir Spandau und ganz besonders uns unter Kontrolle. Auch wenn die Hälfte auf Augenhöhe bestritten wurde, war zu keinerzeit das Gefühl aufgekommen dass wir die 2 Punkte hier abgeben mögen. Die Torausbeute wurde bemerkenswerter Weise auf 8 verschiedene Spieler verteilt, auch wenn mal wieder die obligatorischen 2 verworfenen 7-Meter dabei waren.


Mit einem knappen aber sehr verdienten 28:26 haben wir uns nun endlich den Platz im Mittelfeld verdient, und können jetzt weiter nach oben schauen um weiter das Punktesäckchen zu füllen.
FESte kämpfen!!

20.11.2011 - 8. Spieltag

Auswärtsspiel bei SSC

7.30 Uhr Abfahrt zum Spiel!
Eigentlich könnte man diesen Spieltag damit kurz und schmerzlos beschreiben. Doch will ich zumindest ein paar Eckdaten in die Menge schmeissen die diesen ruhmlosen Vormittag beschreiben.


Vor Ort mit mehr Ringen als Augen angekommen, ein Ungenannter kam sogar mit Taxi um sich den weiten schönen Weg auch etwas kosten zu lassen, bestaunten wir einmal wieder die super ausgebaute Ballsporthalle des Ssc. Parkett so staubig und glatt wie mein Badzimmerspiegel, die Bankspieler allesamt mit ihren Füssen im Spielfeld , ach ja und die Tore konnten vom Torwart bequem je nach Belieben hin und her bewegt werden. Eine perfekte Halle, für ein Volleyballteam...


Wie gingen sehr locker ins Spiel, und wurden auch genauso locker die ersten 20 Minuten vorgeführt. Ohne grosse Mühe hatten uns die leicht gealterten Südwestler mit 9:3 in Rückstand gebracht. Wir bemühten uns in Standhandball und in , wenn auch begründeteten, Diskussionen mit dem noch mehr gealterten Schiedsrichter. Eine bisschen Überheblichkeit unsererseits war leider auch zu sehen, bis dann durch eine Auszeit des Gegners der FES-Bär sich langsam aufraffen konnte. Schwutte hielt jeden möglichen Ball, und wir fingen an zu laufen und zu kämpfen gegen die sehr hart zu packende Abwehr. Beim Halbzeitstand von 9:9 glaubten wir den Gegner schon niedergerungen zu haben. Doch in der zweiten Halbzeit, setzte sich der Bär in eine ruhige Ecke, schlabberte seinen Honig und verlor zunehmend an Bissigkeit. Es lief nichts mehr, wir konnten keine merklich Gegenwehr mehr aufbringen. Auch wenn der Gegner leider durch Unsportlichkeiten der unfeinen Art auffallen musste, die jetzt aus Gründen der Textästhetik nicht genannt seien, die der stark ergraute Schiri nicht sehen wollte oder konnte. Wer weiss welche einschneidenden Erfahrungen ihn an diesem Wochenende abgelenkt haben...


Das Ende sei schnell erzählt, Scc zog mit bis zu 7 Toren weg, wir liessen uns zermürben durch Gegner und Schiedsrichter, und konnten froh sein nur mit 17:23, unsere Tatzen leckend nach Hause geschickt worden zu sein.
Dank der Pokalpause haben wir jetzt 2 Wochen Zeit drüber nachzudenken was besser gemacht werden kann, aber die lustig konstruktive Stimmung nach dem Spiel in der Kabine lässt mich guter Hoffnung.
Auf ein nächstes Mal mit mehr Biss


FESte Bären

13.11.2011 - 7. Spieltag

Heimspiel gegen BSV 92 II

Eine völlig leergefegte heimische Bärenhöhle wartet diesen Sonntag auf die ersten erbeuteten saftigen Fleischstücken oder auch Punkte. Ein alter Bekannter Gegner sollte sich bei uns einfinden. Die BSV 92. Mysteriöse Mannschaftstauschaktionen und ein leicht erboster ResteChris mit folgender halbjähriger Sperre, sind nur zwei der lustigen Anekdoten...


Auf jeden Fall sollte die allererste Taktik der Spielansetzer für uns völlig aufgehen, den Gegner aus dem weiten Wilmersdorf an einem Sonntag morgen bis nach Marzahn zu locken. Fahrtwege bis in den tiefen Osten haben ja dem einen oder anderen Kriegsherren schon fette Beute gebracht.


Auf unserer Seite war eine fast vollständige Mannschaft angetreten. Bis auf die Langzeitverletzten Hobel und Wumme, und die beiden privat verhinderten Goalies Stefan und Schulle, konnte das ganze Aufgebot sich der Aufgabe stellen.


Ein alter Bekannter namens Jesus sollte auch wieder in alten Torwartgefilden wildern.
Die ersten ca- 22 Minuten waren ein munterer Austausch von Passfehlern, klaren Toren und einer gewissen gesunden Aggressivität auf beiden Seiten. Die FESten Bären sollten an diesem Tage auch nicht das Fische-Fangen auch nicht völlig neu erfinden, sondern bestachen durch schlichtes Passspiel und Lücke-suchen bis zum Abschluss.
Als dann die BSV'ler kurzzeitig mit 1-2 Toren "davonzogen" war der schläfrige Riese angestachelt.


beim Stande von 10:11 folgte eine Serie von 8:0 Toren, halbzeitübergreifend. Der Gegner machte 15 Minuten kein Tor mehr,und wir warfen die einfachen Tore,ohne Schnörkel. Herauszuheben waren Missi der sich in jeden Zweikampf reinwarf, trotz verschusselter Aufwärmung, und Panzer, der an diesem Tag sich einfach jeden Ball nehmen sollte, und auch über die 2,00 Meter-männer traff.


Endlich stand auch die Abwehr völlig auf ihrem Posten, die zwei starken Aufbauspieler wurden entnervt, Bälle von aussen zumeist von den beiden soliden Torhütern gehalten, und selbst das Konterspiel wurde zelebriert.
Die zweite Hälfte ist ebenfalls schnell erzählt, über 18:11, 23:17, 28:18 trugen wir unsere Beute locker mit 30:21 nach Hause.


Dem Schiedsrichter schien das Duell dann doch etwas zu langweilig. In der letzten Minute wurde Missi im Angriff 3 mal von dem gleichen Gegenspieler umgerissen --> Freiwürfe.


Der Gegner läuft den letzten Angriff, Rob leistet sich das gleiche Foul wie auf der anderen Seite der Gegner--> Spielbericht:" Nr.20, Robert Krieger erhielt in der letzten Spielminute (59:21) eine Disqualifikation mit Bericht. Er riss am Rumpf des Gegegnspielers von hinten, hob ihn vom Boden und drehte sich mit ihm mehrfach." Klingt nach Wrestling, und nach einer interessanten Phantasie des Unparteiischen. Ist auf jedenfall untersuchenswert, von einem Dritten kompetenten Mann seitens des HVBs und der weissen Zunft.
Egal , es wurden die Zähne gezeigt, die Truppe ist wach und gierig! Die nächste Beute kann sich schonmal freuen von uns gerissen zu werden.


In dem Sinne sollte jetzt im Training ähnlich hart dran gearbeitet werden damit wir noch höher klettern können. FESte Brüste!!!

06.11.2011 - 6. Spieltag

Gestern ging es in unserer "Heim-Außwärtshalle" in der Woelkpromenade gegen den aktuellen Tabellenersten. Das wir es schwer gegen den HC Pankow haben würden, war uns im Vorfeld klar.

Noch immer nicht in voller Mannschaftsstärke, griffen wir auf zwei erfahrene Oldies aus der Ü40, Jörn und Orschi, zurück. Somit waren wir zumindest rein zahlentechnisch den Pankowern überlegen. Das war es aber auch schon mit der Überlegenheit. Denn Rob hatte sich auch sehr schnell vom Spiel verabschiedet und konnte sich in die schon sehr lange Verletztenliste eintragen. Von der ersten Sekunde an machte Pankow ordentlich Druck. Schnell und dynamisch wurde das Spiel aufgezogen. Ehe wir so richtig warm wurden, Stand es auch schon 3:10. Ab diesem Zeitpunkt waren wir gewillt, Pankow nicht weiter davonziehen zu lassen. Unsere Spiel wurde jetzt auch agressiver. Die Abwehr stand jetzt etwas besser. Nur im Spiel nach vorn, bzw. im Abschluss und im Rückzugsverhalten gab es weiterhin Probleme.

Über die Stationen 5:10 und 7:14 gingen es mit 10:18 in die Halbzeit. Zur zweiten Hz gibt es nicht viel zu sagen. Pankow spielte souverän weiter. Wir liefen hinterher. Obwohl wird wussten, dass das Spiel von Pankow überwiegend aus dem linken Rückraum, Kreis und dem Linksaußen abgeschlossen wurde, konnten wir dem nicht viel entgegesetzen. Endstand 23:35.

Einen Dank an Jörn und Orsch für die Unterstützung. Einen Dank auch an unsere Zeitnehmer Tini und Jeanette.

In diesem Sinne!
Sport frei!

Hoffi 

29.10.2011 - 5. Spieltag

Angereist mit einem Kader, den wir in dieser Form schon lange nicht mehr zur Verfügung hatten, wollten und mussten wir unbedingt 2 Punkte einfahren. Alle waren bis in die Haarspitzen motiviert. Konzentriert von der ersten Sekunde an, ging es an die "Arbeit". Nach anfänglichem kurzem Abtasten wurde uns allen Beteiligten schnell klar, dass hier heute was geht!! Die Abwehr stand gut. Ergaben sich dennoch Lücken, wurde Schulle für den Gegner ein Problem. Das Tor schien wie vernagelt. Immer wieder gelang es uns aus der konsequenten Abwehrarbeit den Ball zu erobern, um ihn dann mit schnellen Gegenzügen im gegnerischen Tor zu versenken. Turnsport schien mehr wie überrascht, so dass wir schließlich mit 16:9 in die Halbzeit gingen. 

An die 1.HZ anknüpfend, sollte es in der zweiten HZ so weitergehen. Nur hatte Turnsport etwas dagegen. Wahrscheinlich gab es in der Kabine eine ordentliche Standpauke des Trainers. Taktisch umgestellt, machte sie uns das "Leben" in den ersten 10-15 min. schwer. Einfache Torchancen unsererseits wurden vergeben. Geschweige denn erarbeitet. Innerhalb küzester Zeit glich Turnsport aus und zog bis auf 2 Tore davon. Das Spiel wurde zunehmend agressiver und härter. Denn es ging jetzt für beide Mannschaften definitiv um Sieg oder Niederlage. Keiner hatte etwas zu verschenken. Zentimeter um Zentimeter wurde verbissen gekämpft. Es ging ständig hin und her. Nach und nach gewannen wir immer mehr die Oberhand und konnten uns ein bischen absetzen. Turnsport war jetzt moralisch niedergekämpft. Viel Gegenwehr gab es in den letzten 2-3 Minuten nicht mehr. Unserem ersten heiß ersehnten Sieg stand jetzt nicht´s mehr im Wege. 

Einen großen Dank an Orschi, Knobbi, Jörn und Birke für die tatkräftige Unterstützung!! Ohne euch wäre es sicher noch schwerer geworden. 

Endstand 30:26

Hoffi

25.09.2011 - 3. Spieltag

Es war ein schöner warmer Sonntagabend, an dem wir zu bester Primetime unsere ersten Punkte sammeln wollten, gegen den Stadtligaabsteiger PSV III. Wir waren mit einer vollen Bank angereist, wobei nur Wumme der Dauerverletzte und Manu der Urlauber fehlte. Aus der A-Jugend war diesmal Tobi als Verstärkung mitangereist.


Nach labyrinthartiger Kabinensuche und dem betreten der Ballsporthalle, fiel den meisten sofort der stark in Mitleidenschaft gezogene Parkettboden auf. Stumpf und voller Harz, glich besonders der 6-Meter-Raúm eher einem Klisterpool. Es war auch schnell klar dass das im Internet angegebene Harzverbot wohl eher eine unverbindliche Empfehlung war. Es wäre in dem Zusammenhang nicht schlecht mal zu erwähnen dass die Verantwortlichen des PSV vllt. dafür sorgen könnten, dass bezüglich dessen alsbald Klarheit herrscht. Stichwort: Spielvorbereitung.


Die erste Viertelstunde des Spieles stand nun auch besonders auf unserer Seite unter dem Schatten des verharzten Balles. Unsere jahrelang durch die heimischen Hallenwarte/wärterinnen disziplinierten Spieler, waren durch den verklebten Ball völlig verunsichert und lange Zeit für allerlei Passfehler und Wurfstilblüten gut. Dazu kam die schon fast traditionelle Unabgestimmtheit in den ersten Minuten. Daraus resultierte ein ziemlich schneller Rückstand, der im Grossen und Ganzen nur den vielen Kontergegentoren geschuldet war. Schnell stand es 6:3, 10:5. So nach cirka 13, 14 Minuten hatten wir uns an die äusseren Bedingungen gewöhnt, und noch viel wichtiger, den Kampf im Spiel angenommen. In der Abwehr wurde lautstark angepackt und im Angriff der Frust weggeballert. Man konnte deutlich sehen wie beeindruckt der Gegner war, und so konnten wir in einem 8:3-Run mit einem Remis in die Halbzeitpause gehen. In der Pause wurde dann das FESte Feuer noch mehr geschürt, und wir alle spürten dass wir die PSV'ler an den oftzitierten Eiern hatten.


Doch trotz des Kampfgeistes, hatte man Anfangs der zweiten HZ das Gefühl eines leicht dahinplätschernden Spieles.PSV konnte sich nur leicht absetzen, aber ohne wirklich sichtbaren spielerischen Vorteilen. Unser Rezept der flachen Bälle konnte auf diesem Boden nicht ganz die Früchte tragen wie es vllt. in anderen Hallen getan hätte. In der Defensive fiel auf dass wir zwar aggressiv in die Zweikämpfe gingen, jedoch besonders der Nr. 5 und 6 zuviel Platz zum werfen liessen, teilweise konnte von 7-8 Metern abgeschlossen werden. Bei einer solchen Distanz kann unseren Torhütern kein Vorwurf gemacht werden. Alle 3 machten im übrigen an diesem Abend einen ordentlichen Job.


Wir verloren ein wenig den Kontakt zum Gegner, denn über 17:19 stand es 5 Minuten vor Schluss 15:20.
Aber an diesem Tage war der FES-Bär sehr bissig und im angeschossenen Zustand noch gefährlicher. Alle zogen an einem Strang und somit stand es ziemlich schnell auf einmal 26:28. Bei diesem Stande konnten wir einen Konter einleiten. 3 gegen 1, und es galt nur noch Passen und Abschliessen. Leider landete der Ball unglücklich aber auch durch Unkonzentriertheit in den Fängen des Gegners. Gegenstoss.Gegentor. Noch 2 Minuten zu spielen. Das Ding war gelaufen.


Dann war das Letzte Tor von PSV nur noch Makulatur, wir waren alle sehr erschöpft und enttäuscht, jedoch kann man , ja muss man sagen dass wir es Heute dem Gegner verdammt schwierig gemacht haben die sicher geglaubten Punkte einzufahren. Es geht voran mit dieser Mannschaft. Wir müssen weiterhin an uns arbeiten und von Minute 1 an geistig und körperlich voll da sein,dann werden die ersten Punkte auch sicherlich nach Hause kommen. Wir sind diese Saison sicherlich eher mit dem russischen Bär zu vergleichen, der anfangs taumelt und behäbig wirkt, jedoch wenn er erstmal läuft, verdammt viel Schaden anrichten kann Zwinkernd
Nächstes Wochenende gehts gegen den anderen Nachbarn aus Friedrichshain, die können sich schon mal warm anziehen, Winterstiefel nicht vergessen!!

Tore : 
Missi 10
Höffi 4
Thommi 2
Rob 2
Jesus 1
Marvin 3
Olga 2
Steffen 2

7-Meter : 3/4

 

Jesus

18.09.2011 - 2. Spieltag

An diesem verregneten späten Sonntagnachmittag wollte die 3. Mannschaft von FES sich einigen neuen Ufern stellen. Das erste Heimspiel mit neuem Spielertrainer Missi, eines völlig durchmischten Team von ehemalig 2 Mannschaften gegen einen Gegner der für alle beteiligte Spieler ein unbeschriebenes Blatt war.

Nachdem das erste Spiel auswärts nur dank großer Unterstützung durch die alten Herren stattfinden konnte, waren diesmal die Reihen durch die etatmässigen Spieler der Dritten aufgefüllt worden. Bis auf den Langzeitverletzten Wumme, der sich als MV für die Mannschaft einsetzte, und den Urlaubern Guido und Manu, waren alle an Board des FESten Schiffes.


Das Spiel begann etwas rumpelig jedoch relativ ausgeglichen gegen die Rehkitze (fast alle Spieler anfangzwanziger). Vom 2:2 bis 4:8 waren zwar deutlich noch Abstimmungsschwierigkeiten in den Mannschaftsteilen zu erkennen, worauf der Gegner mit ein paar leichten Kontern wegziehen konnte, jedoch blieben wir immer in Schlagweite. Ab Mitte der 1. HZ hatten wir den Gegner zusehends im Griff; die einfachen Würfe aus dem Rückraum sassen, die Aufbau-Kreis Passkombis liefen, selbst die Aussen nutzten ihre wenigen Chancen effektiv. FES führte zum ersten Mal in dieser Saison (10:9,11:10) Dazu sollte erwähnt werden dass sich auch zwei Neulinge auf dem Parkett zeigten. Einmal der junge Felix L., der mit 17 Jahren sein Männerdebut feierte, und dass ohne spürbare Nervösität. Seine Unerschrockenheit sollte sich in der 2. Halbzeit auch noch bezahlbar machen, mit einem Tor. Und zum anderen kam Steffen nach 1-jähriger Verletzungspause zu seiner Rückkehr auf das heisse Parkett. Zu Ende der Halbzeit wurden noch kleine Schusseligkeiten begangen, womit es mit 14:16 in den Pausentee ging.


Die Mannschaft ging mit viel Zuversicht auf das Feld zurück, anscheinend zuviel , wie sich herausstellen sollte. 4 banale Zahlen erzählen die Geschichte der 2. Halbzeit und deren Entscheidung: 15:17 ---> 16:25!!!
Es liegt mir nicht auf sämtlichen Fehlern hier rumzureiten, zumal meine Wenigkeit auch ordentlich dazu beigetragen hatte, aber für die Nichtanwesenden sei erwähnt dass ein Konglomerat von Abspielfehlern, überhasteten Würfen und fehlenden "Basics" führte zu etlichen einfachen Kontertoren der Rehkitze, und somit auch zu einer frühen Entscheidung dieses Spieles. Dazu muss zu unserer Schande auch noch erwähnt werden, dass die gegnerische Mannschaft bis auf einen Wechseltorwart ein gähnend leere Bank hatte, und uns trotzdem läuferisch zu jedem Zeitpunkt überlegen war. Der Vorteil früh klaren Ergebnis war dass wir früh mit der Spielanalyse beginnen konnten...


Das ist wohl das Einzige was ich zum Schluss noch sagen kann, dass es nicht wie teilweise letzte Saison in der Kabine zu grosser Niedergeschlagenheit oder zu unangebrachtem gegenseitigem "Zerfleischen" kam, sondern sofort nach dem Spiel konstruktiv und ruhig über das Vergangene geredet wurde. Also an alle zukünftigen Gegner: Der Kern dieser Mannschaft ist intakt und feurig, wir werden uns verbessern von Spiel zu Spiel, und dann auch ordentlich Punkte hamstern.

Dann noch vielen Dank an die Zeitnehmerin/Sekretärin in Personalunion Antje und an den kurzfristig eingesprungenen Schiri Hexer.
Ich hoffe der geneigte Leser konnte meiner ausführlichen Darstellung konzentriert folgen.

Tore: Thommi (6), Missi (7), Adriano(1), Höffi(3), Bastian(2), Olga (2), Felix(1), Steffen(2), Marvin(1)

Zeitstrafen: FES II
Rehberge I

10.09.2011 - 1. Spieltag

Für die neu formierte 3. Männer hieß es am 1. Spieltag bei den Handballfreunden Pankow zu sehen wie es bis dato spielerisch so zusammengewachsen ist.

Die Vorzeichen ließen nichts Gutes hoffen, da von dem eigentlich großen Kader fast alle Aufbauspieler (7 Leute) durch Urlaub, Krankheit oder Verletzung nicht zur Verfügung standen. Jesus war der einzige Aufbauspieler, der übrig geblieben ist. Ein Dank geht an dieser Stelle an Orschi, Birke, Rudi und AB, die uns in diesen Spiel unterstützt haben.

Nun zum Spiel,zu dem es eigentlich nicht viel zu schreiben gibt, die HF waren einfach eingespielt, was man dann auch auf der Platte gesehen hat. Wir dagegen haben zu einfache Tore zugelassen. Zur Halbzeit waren dann 4 Tore auf unserer Habenseite gegen 14 bei den HF. Die 2.HZ sah dann gegen die sehr offensiv deckenden HF besser aus . Zwischenzeitlich konnte man auf 7 Tore (10:17) ran kommen, aber dann fehlten uns wieder die Alternativen im Spiel und so konnten die HF einen 27:13 Erfolg zum Auftakt in die neue Saison feiern. 

Kopf hoch Leute, ab dem kommenden Spieltag hoffe ich mal, sind wieder fast alle Spieler mit an Bord und dann sieht man ein anderes Gesicht der 3. Männer.

SPORT FREI.